3. Führung durch das Gartenschau-Gelände

Veröffentlicht am: 24. September 2019

Bei bestem Herbstwetter führten Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann rund 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger über das künftige Gartenschau-Gelände. „Noch 592 Tage bis zur Gartenschau.“ Mit diesen Worten begrüßte Oberbürgermeister Klaus Holaschke alle Interessierten auf dem Marktplatz und gab ihnen einen Ausblick auf die anstehende Führung. Dass der Weg dabei buchstäblich über „Stock und Stein“ gehe und jeder gut auf seine Schritte achten solle, hörten die Besucher mehrmals während der Führung – handelte es sich bei der Strecke doch im wahrsten Sinne des Wortes um eine „Baustellenführung“. Mitten durch Erdhügel ging es, um hervorstehende Kanaldeckel und tiefe Bohrlöcher herum. Dabei lagen die Schwerpunkte im Bereich des Postweges, auf der Renaturierung von Elsenz und Hilsbach sowie auf den Maßnahmen rund um die Herstellung des Weihers. Weiter konnten die Besucher Brückenfundamente, die zwölf Meter in den Boden gerammt sind, und aktuelle Kanal- und Schachtarbeiten begutachten.

„Insgesamt werden vier Brücken errichtet“, erläuterte Bürgermeister Thalmann im Bereich des Postwegs und ging auch darauf ein, dass dieser Weg eine wichtige Achse werde, um die Altstadt mit den gegenüberliegenden Bereichen zu verbinden. An der nachfolgenden Station am „Schwanen“, wo in diesen Tagen der Umbau zum Bürgerhaus begonnen hat, machte Holaschke anhand dieses Beispiels deutlich, wie Eppingen auch nach der Gartenschau von den momentan durchgeführten Umbauarbeiten profitiere. „Der Schwanen beherbergt während der Gartenschau den Treffpunkt Baden-Württemberg, danach aber steht er Jung und Alt, Vereinen und Privatpersonen als barrierefreies Bürgerhaus zur Verfügung.“

Auch die Renaturierungsmaßnahmen an Elsenz und Hilsbach gehen Schritt für Schritt voran. In den letzten Wochen wurde ein Sandsteingeschiebe eingebracht – das Ziel, das Wasser für die Bevölkerung nahbar und erlebbar zu machen, ist daher bereits klar zu erkennen. „In den kommenden Tagen wird eine weitere Materialschicht folgen, dann können wir bereits mit der Bepflanzung an beiden Hängen beginnen“, so Thalmann, der auch erwähnte, dass man jüngst einen Eisvogel hier entdecken konnte. Ein erster Hinweis darauf, welches Maß an Lebensqualität – nicht nur für Menschen – die Renaturierungsmaßnahmen mit sich bringen.

 

 

 

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